Neue Wilde

    Aus WISSEN-digital.de


    auch: Junge Wilde;

    In Deutschland um 1977 entstandene Malrichtung, die als Gegenbewegung zur intellektuell bestimmten Concept Art zu verstehen ist. Der Begriff leitet sich vom Titel einer Ausstellung ab, die 1980 in der Neuen Galerie/ Sammlung Ludwig in Aachen stattfand.

    Befreit von starren Regeln konnte sich eine unbekümmert fabulierende Malerei etablieren, deren Gemeinsamkeit insbesondere die Ablehnung eines einzigen verbindlichen Stils ist. Zum Einsatz kamen alt bewährte Sujets wie Stillleben, Porträt und Landschaftsbild. Die "Neuen Wilden" lehnten sich dabei an die Ausdrucksmittel des deutschen Expressionismus an, nahmen aber auch Anleihen bei Picasso, van Gogh und Dadaismus.

    Zu ihren Hauptvertretern gehören in Berlin die Künstler Salomé (Wolfgang Cilarz), R. Fetting und H. Middendorf. In Köln gründete sich die Gruppe "Mülheimer Freiheit", zu der die Maler H.P. Adamski, P. Bömmels, W. Dahn und J.G. Dokoupil gehören. Die Künstler dieser Gruppe gestalteten häufig Gemeinschaftswerke, die stark von Ironie geprägt sind. Die Vertreter der Hamburger "Neuen Wilden" sind W. Büttner, A. Oehlen und J. Immendorff.


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