Epik

    Aus WISSEN-digital.de


    eine der drei Hauptgattungen der fiktionalen Literatur. Die Epik ist eine literarische Grundform neben Lyrik und Drama. Zur Epik gehören unter anderem das Märchen, die Sage, der Roman, das Epos, die Novelle, die Fabel, die Ballade, die Kurzgeschichte und die Anekdote.

    Wichtigstes Kennzeichen der Epik ist die narrative (erzählerische) Struktur. Das bedeutet, dass in epischen Texten Vorgänge und Handlungsverläufe von einer Erzählinstanz gestaltet werden. Deshalb gehören auch Gattungen zur Epik, die allgemein eher der Lyrik zugerechnet werden. Die Ballade z.B. verwendet Vers und Metrum, ist aber auf Grund ihrer Erzählstruktur eindeutig episch. Das Drama besitzt zwar meistens ebenfalls eine Handlung, unterscheidet sich aber von der Epik dadurch, dass es an die dialogische Struktur gebunden ist und keine Erzählinstanz hat. Die epische Form ermöglicht verschiedene Erzählformen. Hier sind zu nennen die auktoriale Erzählweise (der Erzähler verfügt über alle relevanten Informationen der Geschichte und ordnet sie nach seinen Vorstellungen an), die Ich-Erzählung, der innere Monolog und das szenische Erzählen. Eine Mischung dieser Erzählformen in einem Text ist denkbar.


    Film und Fernsehen

    Zehn aus fast 300 Fragen zu Film und Fernsehen warten auf Sie. Also: Füße hoch, Popcorn und los!
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 21. Februar

    1962 Uraufführung der Komödie "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt.
    1973 Israelische Kampfflugzeuge schießen über der Sinai-Halbinsel ein libysches Verkehrsflugzeug ab, wobei 107 Menschen den Tod finden.
    1980 Eröffnung des Terroristenprozesses gegen vier mutmaßliche Mitglieder der "Bewegung 2. Juni".