Innere Emigration

    Aus WISSEN-digital.de


    Viele deutsche Intellektuelle (vor allem Schriftsteller) gingen in den 30er Jahren in die so genannte innere Emigration, d.h. sie verblieben in Deutschland und versuchten, mit der geringen Artikulationsfreiheit, die ihnen geblieben war, Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime zu leisten; einerseits wird diese Haltung als mutiges Verharren gegenüber der Flucht der Exilgänger verstanden; andererseits gibt es den Vorwurf des Sich-Arrangierens mit den Zuständen im Dritten Reich.

    Kalenderblatt - 23. April

    1980 Im so genannten zweiten Kohle-Strom-Vertrag verpflichten sich die deutschen Stromversorger zur Abnahme der heimischen Steinkohle. Ziel der Vereinbarung ist neben dem Verzicht auf überflüssige Importe die Sicherung von 100 000 Arbeitsplätzen.
    1990 Karl-Marx-Stadt erhält wieder den Namen Chemnitz. Anlass dazu gab eine Bürgerbefragung, bei der 76 % der Einwohner dafür stimmten.
    1998 Internationale Fluggesellschaften dürfen künftig Nordkorea überfliegen.