Exilliteratur

    Aus WISSEN-digital.de


    Bezeichnung für während eines Exils entstandene literarische Produkte. Exilliteratur gibt es schon seit frühesten Zeiten, da staatliche Unterdrückung, Zensur, Schreibverbot oder Verbannung Schriftsteller häufig zur Emigration zwangen (zum Beispiel Ovid, Dante). Ein großer Teil der Werke Georg Büchners oder Heinrich Heines entstand im Exil.

    Heute wird mit dem Begriff hauptsächlich die literarische Produktion deutscher und anderer Schriftsteller bezeichnet, die während der Herrschaft des Nationalsozialismus im Exil leben mussten. So entstanden überall in der Welt, vor allem in den USA, Emigrantenverlage, -zeitungen und -zeitschriften. Die deutsche Literatur, die sich in Deutschland selbst in dieser Zeit kaum entfalten konnte, konnte durch die Exilliteratur den Anschluss an die Weltliteratur behalten.

    KALENDERBLATT - 11. August

    1257 Der Papst ruft zur Preußen- und Livland-Mission auf. Der christliche Missionsauftrag gab für viele weltgeschichtliche Eroberungszüge die Rechtfertigung, so auch jetzt bei der deutschen Ostexpansion.
    1898 Ende des spanisch-amerikanischen Kriegs.
    1919 Verkündigung der Weimarer Verfassung.



    Film und Fernsehen

    Zehn aus fast 300 Fragen zu Film und Fernsehen warten auf Sie. Also: Füße hoch, Popcorn und los!
    Jetzt quizzen!