Sternzeichen

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    auch: Tierkreiszeichen;

    benannt nach den zwölf Sternbildern des Tierkreises. Die Sternzeichen orientieren sich in ihrer Zeiteinteilung an den Gestirnsverhältnissen vor rund 2 000 Jahren. Damals begann der Tierkreis mit dem Frühlingsbeginn am 21. März im Sternbild des Widders. So beginnt auch heute das Sternzeichen Widder noch immer am 21. März und dauert bis zum 20. April. Auf Grund der stetigen Verschiebung des Frühlingspunktes fallen jedoch die Tierkreiszeichen und Tierkreissternbilder zeitlich nicht mehr zusammen. Deshalb steht zur Zeit des Sternzeichens Widder heute nicht mehr das Widder-Sternbild, sondern das Fische-Sternbild am Himmel.

    Seit alters sind die zwölf Sternzeichen in vier Elementgruppen unterschieden: Es gibt drei Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), drei Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), drei Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische) und drei Luftzeichen (Zwilling, Waage, Wassermann). Dabei gelten die Feuerzeichen als energisch und vorwärtsdrängend, die Erdzeichen als beharrlich, gründlich und bewahrend, die Luftzeichen als lebhaft und kommunikativ und die Wasserzeichen als gefühlstief und schöpferisch.

    Jedes Sternzeichen wird von einem Planeten (bzw. Mond), der ein bestimmtes Prinzip verkörpert, beherrscht: So wird der Widder vom Mars regiert, der Stier und die Waage von der Venus, der Zwilling und die Jungfrau vom Merkur, der Krebs vom Mond, der Löwe von der Sonne, der Skorpion vom Pluto, der Schütze vom Jupiter, der Steinbock vom Saturn, der Wassermann vom Uranus und die Fische vom Neptun.

    Kalenderblatt - 3. Mai

    1951 Der Europarat nimmt die Bundesrepublik Deutschland als vollwertiges Mitglied auf. Seit dem 15. November 1950 besitzt die Bundesrepublik die assoziierte Mitgliedschaft.
    1971 Erich Honecker löst Walter Ulbricht in seinem Amt als Erster Sekretär der SED ab. Damit beginnt in Ostdeutschland die Ära Honecker, die bis kurz vor dem Mauerfall andauert.
    1993 Björn Engholm, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, tritt von seinem Amt zurück. Er zieht damit die Konsequenz seiner Falschaussage bezüglich der Barschel-Affäre. Engholm wollte in den nächsten Bundestagswahlen als Vertreter der SPD gegen Helmut Kohl um das Kanzleramt konkurrieren. Johannes Rau löst ihn in seinem Amt als SPD-Chef vorläufig ab.