UNIX

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    Betriebssystem, das Ende der 60er Jahre in den Bell Laboratories und am MIT aus dem Vorläufersystem Multics entwickelt wurde.

    UNIX ist ein 32-Bit-System und kann daher vier GByte Speicher adressieren. Es erlaubt präemptivesMultitasking und Mehrbenutzer-Betrieb; integriert sind Kommunikationsfähigkeiten (einfache Einbindung in Netzwerke, Austausch über TCP/IP).

    UNIX wurde zunächst auf Minicomputern entwickelt und eingesetzt, konnte aber ohne weiteres auf Großrechner wie auch auf den PC portiert werden - nicht zuletzt, weil es zu ca. 95 Prozent in der Programmiersprache C geschrieben ist. Auch UNIX-Anwendungen lassen sich ohne besonders großen Aufwand portieren. UNIX war somit das erste 32-Bit-System, das für den PC zur Verfügung stand.

    Je nach Plattform existieren verschiedene UNIX-Dialekte und -Varianten wie z.B. AIX, A/UX, BSD-UNIX, HP/UX, Interactive UNIX, SCO UNIX, SCO XENIX, SINIX.

    UNIX besteht aus einem Betriebssystemkern (Kernel), dem Dateisystem und einer Shell, die Benutzereingaben verarbeitet; aktuelle UNIX-Versionen bieten vier Shells an, die z.T. programmierbar sind.

    Für UNIX existieren grafische Benutzeroberflächen, und zwar

    solche, die auf X-Window aufbauen (Open Look), Motif und integrierte wie bei Solaris. Der UNIX-Markt wurde lange von AT&T bzw. der Tochtergesellschaft USL sowie der mit ihr kooperierenden Firma Sun beherrscht. USL wurde 1993 von Novell aufgekauft. Seit Jahren existieren Firmen-Zusammenschlüsse, die sich von USL abgrenzen oder zumindest unabhängig sind. Im PC-Bereich hat in den letzten Jahren die UNIX-Variante LINUX deutlich an Bedeutung gewonnen. Sie wird als Freeware verbreitet.

    KALENDERBLATT - 21. Juli

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