Kapital

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    1. allgemein: Vermögen aller Art. Wird auf immaterielle Gegenstände (z.B. Humankapital) und materielle Gegenstände verwendet. Im engeren Sinne alles Zins- bzw. Rendite bringend angelegte Geld- und Sachvermögen.
    2. in der Volkswirtschaftslehre: neben Boden und Arbeit der dritte Produktionsfaktor in der Wirtschaft, also Finanzmittel und Betriebsanlagen (auch Anlagekapital). Im weiteren Sinne bedeutet Kapital in der Volkswirtschaft alle Vermögensarten, die man in einem Produktionsprozess einsetzen kann, um damit Einkommen zu erzielen. Diese umfassen: *1. Realkapital: Sachvermögen, Anlagen, Boden, Lagerbestände;* 2. Arbeitskapital*3. Finanz(geld)kapital.
    3. in der Betriebswirtschaft: Das Kapital steht in der Bilanz des Unternehmens auf der Passivseite, als Äquivalent zur Aktivseite. Es stellt also den abstrakten Wert des Vermögens (Anlagevermögen, Umlaufvermögen.) dar. Es setzt sich zusammen aus Fremdkapital und Eigenkapital. Gesamtkapital minus Fremdkapital ist Eigenkapital oder Reinvermögen des Unternehmens. Die Aktivseite zeigt die Verwendung des Kapitals, z.B. zum Erwerb von Vermögensgegenständen.
    4. Es gibt auch das so genannte Sozialkapital (nach Adam Smith auch Nationalkapital), gemeint ist die gesamte Infrastruktur eines Landes.

    Kalenderblatt - 22. Februar

    1873 In Deutschland wird das Münzgesetz eingeführt, das als einzige Währung die Mark gelten lässt.
    1943 In München werden die Mitglieder der Weißen Rose, die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst, verhaftet und vom Volksgerichtshof zum Tod verurteilt.
    1965 Dem Italiener Walter Bonatti gelingt die Besteigung des Matterhorns über die Nordflanke, die "Direttissima".