Produktionsfaktoren

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Produktionsmittel;

    alle Güter, die zur betrieblichen Leistungserstellung benötigt werden, um andere Güter herzustellen.

    Man unterteilt in der Volkswirtschaftslehre die Produktionsfaktoren in Kapital, Arbeit und Boden. Bei Kapital handelt es sich um Faktoren, die durch einen früheren Produktionsprozess entstanden sind, also hergestellt wurden. Dazu gehören Maschinen, Gebäude etc.

    In der Betriebswirtschaftslehre existieren verschiedene Klassifizierungsansätze, von denen die meisten auf die Einteilung von E. Gutenberg zurückgreifen.

    Dieser unterteilt in:

    1. Elementarfaktoren: dazu gehören

    a) objektbezogene Arbeitsleistung, z.B. Fließbandarbeit;

    b) Werkstoffe: alle Rohstoffe, aus denen das Produkt zusammengesetzt ist und die bei der Produktion verarbeitet werden;

    c) Betriebsmittel: alle Anlagen, z.B. Maschinen, Gebäude, die zur Produktion nötig sind;

    2. dispositive Faktoren: dazu gehören

    a) originäre Arbeitsleistung (Unternehmensführung);

    b) derivative Arbeitsleistung (Planung, Organisation);

    3. Zusatzfaktoren: Diese Kategorie wurde später als Ergänzung des Gutenberg'schen Konzepts geschaffen. Sie enthält alle Leistungen von anderen Unternehmen, z.B. Versicherung, Bank etc.

    Oft wird nach dem Kriterium "Verbrauchbarkeit" auch unterteilt in Repetierfaktoren, welche sich beim Produzieren verzehren (z.B. Werkstoffe), und Potentialfaktoren, welche sich nicht verzehren (z.B. Arbeit, Betriebsmittel).


    Olé, olé, olé olé!

    Sie kennen sich aus im grenzenlosen Reich von König Fußball? Na, dann schießen Sie mal los ...
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 21. Januar

    1793 Der französische König Ludwig XVI. wird hingerichtet.
    1949 Sieg der Kommunisten in China. Der chinesische Staatspräsident Tschiang Kai-schek tritt zurück.
    1963 Der deutsch-französische Vertrag zur Zusammenarbeit wird zwischen Staatspräsident de Gaulle und Bundeskanzler Adenauer unterzeichnet.