Ertrag

    Aus WISSEN-digital.de

    der in Geld bezifferte Wertzuwachs eines Unternehmens innerhalb einer bestimmten Zeit, soweit er zu einer Erhöhung des Reinvermögens führt. So ist z.B. eine Fremdkapitalerhöhung oder die Rückzahlung von Forderungen kein Ertrag, da gleichzeitig mit der Einzahlung auch die Verbindlichkeiten steigen (bzw. die Forderungen sinken). Man unterscheidet:

    a) Ertrag: entspricht der betrieblichen Leistung; hierzu gehören nur Erträge, die aus der ordentlichen betrieblichen Tätigkeit (Umsatz) resultieren.

    b) Neutraler Ertrag: alle Erträge, die aus nichtbetrieblicher Tätigkeit entstehen (z.B. aus Verkauf von Betriebsanlagen, Pachteinnahmen, Steuerrückzahlungen etc.).

    Eine Ausnahme bildet die Einlage (Kapitalerhöhung) von Gesellschaftern. Sie erhöhen zwar das Reinvermögen, zählen aber trotzdem nicht zum Ertrag. Ein Unternehmen erwirtschaftet dann Gewinne, wenn die Erträge die Aufwendungen übertreffen.

    Ggs. zu: Aufwand

    KALENDERBLATT - 18. August

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    1896 Der deutsche Kaiser Wilhelm II. führt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ein, das einen großen Schritt zur deutschen Rechtseinheit darstellt.
    1931 Zwischen dem von Finanznöten geplagten Deutschen Reich und seinen Reparationsgläubigern wird ein Stillhalte-Abkommen von einem halben Jahr vereinbart.



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