Jazz

    Aus WISSEN-digital.de

    (amerikanisch)

    Musikgattung, um 1900 im Süden der USA entstanden aus Elementen der afrikanisch-amerikanischen Musik, u.a. Blues und Spiritual, und Stilformen der europäischen Musik (Marsch- und Tanzmusik). Die erste Stilform war der aus dem Ragtime entstandene New Orleans-Jazz; nach 1917 wurde Chicago in der Jazzentwicklung führend. Der Dixieland der 20er Jahre wurde erstmals auch von weißen Musikern gespielt. Swing, Bebop, Cool Jazz, Free Jazz und andere Richtungen folgten.

    Typische Kennzeichen des Jazz sind ein synkopisch akzentuierter Rhythmus, die Verwendung von Septim- und Septnonakkorden und vor allem die Improvisation als formbildendes Element.

    Die Jazzband oder das Jazzorchester besteht aus der Rhythmusgruppe (rhythm section): Schlagzeug, Bass oder Tuba, Gitarre oder Banjo, Klavier etc., und der Melodiegruppe (melody section): Trompete oder Kornett, Posaune, Klarinette, Saxophon, Vibraphon usw. Eine Combo ist eine Jazzband mit 3-8 Musikern, eine Big Band ein großes Jazzorchester mit rund 16 Musikern. Herausragende Jazzmusiker waren L. Armstrong, Ella Fitzgerald, J. Roll Morton, E. "Duke" Ellington, B. Goodman, G. Miller, D. Gillespie, C. Parker, M. Davis und D. Brubeck.

    KALENDERBLATT - 18. Mai

    1804 Napoleon I. Bonaparte macht Frankreich zum Kaisertum und wird zum "Kaiser der Franzosen" gekrönt.
    1848 Die Deutsche Nationalversammlung tritt in der Frankfurter Paulskirche zusammen.
    1959 Der Regisseur François Truffaut begründet mit seinem Film "Sie küssten und sie schlugen ihn" eine neue Stilrichtung des Französischen Films mit. Die Filme der Nouvelle Vague zeichnen sich durch ihren existenzialistischen Charakter und die Betonung von Augenblickserlebnissen aus.



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