Deutscher Werkbund

    Aus WISSEN-digital.de

    Abk.: DWB;

    zwischen 1907 und 1934 bestehende, 1947 neu gegründete Vereinigung von Architekten, Designern, Vertretern des Handwerks und der Industrie, die sich darum bemüht, der Architektur und den täglichen Gebrauchsgegenständen gute Formqualität bei gleichzeitiger Material- und Werkgerechtigkeit zu sichern. Die Geschäftsstelle des DWB befindet sich heute in Darmstadt.

    Zu den frühen Mitgliedern gehörten unter anderem H. Muthesius,H. van de Velde, P. Behrens, Th. Fischer, J. Hoffmann, J.M. Olbrich und R. Riemerschmid.

    Der Deutsche Werkbund gab "Die Form" heraus, nach 1952 "Werk und Zeit". Verschiedene Ausstellungen zum Industriedesign fanden in Köln (1914), Berlin (1924) und Stuttgart (1927) statt; außerdem unterhält der Werkbund seit 1993 die "Akademie Deutscher Werkbund", in der verschiedene Arbeitsgruppen sich mit Gestaltungsproblemen in Architektur und Design befassen.

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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