Düsseldorfer Malerschule

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    »Leuchtturm bei Ostende«; A. Achenbach
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    »Die klugen und törichten Jungfrauen«; P. Cornelius

    Gruppe von Malern an der Düsseldorfer Akademie, die sich seit 1819 unter der Leitung von P. Cornelius und W. von Schadow zur Düsseldorfer Malerschule mit nazarenisch-romantischer Schwerpunktsetzung formierte.

    Zur so genannten älteren Düsseldorfer Malerschule gehörten Maler wie E. Bendemann (geboren 1811, gestorben 1889), J.P. Hasenclever, C.F. Lessing, Carl Ferdinand Sohn (geboren 1805, gestorben 1867) und A. Rethel. Widersprüche in der Kunstauffassung spalteten die Schule; spezieller Anlass dazu war das antikatholische Bild C.F. Lessings, "Hussitenpredigt" (1836).

    Einige Maler, u.a. Lessing, A. Achenbach, E. Leutze, Karl Hübner (geboren 1814, gestorben 1879), Wilhelm Joseph Heine (geboren 1813, gestorben 1839), sammelten sich im Künstlerverein (1844) und später im Malkasten (1848) und bemühten sich um eine stärkere Wirklichkeitsbezogenheit, was in realistischen Landschaftsbildern, Genrebildern und Porträts seinen Niederschlag fand.

    Die Stagnation der Düsseldorfer Malerschule wurde wesentlich erst nach 1900 durchbrochen. Neue Ausstrahlung gewann die Malerschule mit Malern wie H. Campendonk und P. Klee und Bildhauern wie E. Mataré.

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