Autoimmunerkrankung

    Aus WISSEN-digital.de

    übergeordneter Begriff für alle Erkrankungen, die durch Antikörper verursacht werden, die gegen körpereigenes Gewebe gerichtet sind. Die Ursache für die Entstehung dieser Antikörper ist nur selten bekannt, z.B. bei der Herzklappenentzündung nach Scharlach wegen übereinstimmenden Antigenen auf den Streptokokken und den Herzklappen. Alle Autoimmunerkrankungen werden mit Kortikoiden oder Zytostatika behandelt, die das gesamte Abwehrsystem drosseln und so auch die gegen den eigenen Körper gerichtete Abwehr beenden.

    Im Jahr 2001 fanden amerikanische Forscher heraus, dass Autoimmunkrankheiten wie rheumatische Arthritis oder Multiple Sklerose möglicherweise durch Zellen von Ungeborenen begünstigt werden. Diese Zellen gelangen während der Schwangerschaft in das Blut der Mutter und werden vom Immunsystem der Mütter nicht zerstört, vermutlich weil ihre Oberflächenproteine denen der Mutter zu sehr ähneln. Sie können jahrzehntelang im Blut der Frauen überleben. Die Forscher stellten fest, dass Frauen, die an der Autoimmunkrankheit Systemische Sklerose leiden, wesentlich mehr fötale Zellen im Blut haben als gesunde Frauen.

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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