Quellcode

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Quelltext, Source-Code;

    Form eines Programms als ASCII-Text, die dieses hat, wenn es in einer Programmiersprache geschrieben wurde. Es liegt als "Text" in der für Menschen verständlichen Syntax der verwendeten Programmiersprache vor und kann mit einem Editor bearbeitet werden.

    Bei den meisten Sprachen ist das Programm in dieser Form nicht lauffähig; es muss erst noch kompiliert werden, d.h. mit einem Compiler in die Maschinensprache übersetzt werden. Dazu sind normalerweise drei Hauptetappen erforderlich: die lexikalische Analyse, die syntaktische und semantische Analyse und die Codegenerierung, also die Umsetzung in eine Folge von Maschinenbefehlen. Anders verhält es sich mit Sprachen, die einen Interpreter (einen Übersetzer) benutzen (z.B. das Programm BASIC). Hierbei kann der Quellcode direkt in die Maschinensprache des Prozessors übersetzt werden. Diese Umwandlung erfolgt schrittweise. Mehrfach zu durchlaufende Anweisungen, z.B. in einer Schleife des Programms, werden auch mehrfach übersetzt. Mit einem Interpreter ausführbare Programme sind folglich entsprechend langsam.

    Beispielsweise besitzt Windows 95 ca. 14 Millionen, Windows 98 ca. 18 Millionen und Windows 2000 ca. 40 Millionen Code-Zeilen im Quellcode.


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