Meteorologie

    Aus WISSEN-digital.de

    Wissenschaft vom Wetter, von den physikalischen Vorgängen im unteren Teil der Atmosphäre, gehört zur Geophysik. Die Meteorologie erforscht die Verhältnisse der Atmosphäre im Hinblick auf das tägliche Wetter unter Anwendung der Gesetze der Thermo- und Hydrodynamik. Wichtiger Bestandteil der Wetterforschung ist die Messung von Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Windrichtung und -geschwindigkeit, Niederschlag, Stärke der Bewölkung und Sonnenstrahlung. Meist wird die Meteorologie für die kurz- und mittelfristige Wetterprognose verwendet. Längerfristige Beobachtungen führen zu einer Bestimmung des Klimas.

    Die Mess- und Aufzeichnungsgeräte der Wetterforschung reichen von einfachsten Hilfsmitteln wie Regenmesser, Schneemessbehälter und Windfahne über Thermo- und Hygrometer bis zur modernsten Satellitentechnik.

    Die Ergebnisse der Meteorologie dienen unter anderem der Erstellung von Wetterkarten.

    Nach der Errichtung der Vereinten Nationen wurde auch eine Weltorganisation für Meteorologie (WMO) gegründet.

    Kalenderblatt - 22. Mai

    1815 Der preußische König Friedrich Wilhelm III. verspricht seinem Volk eine Verfassung, um es für die Befreiungskriege gegen Napoleon zu motivieren.
    1882 Die erste Direktverbindung auf Schienen zwischen Italien und der Schweiz wird gefeiert. Die St.-Gotthard-Unterführung, ein 15 Kilometer langer Tunnel durch die Schweizer Alpen, verbindet die Städte Mailand und Luzern.
    1939 Das deutsche Reich und Italien schließen einen Freundschafts- und Bündnisvertrag, den so genannten Stahlpakt".