Sezessionskrieg

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    Bürgerkrieg in den USA 1861 bis 1865; der blutigste Krieg des 19. Jh.s und der erste Krieg, in dem die moderne Kriegstechnik (Telegrafie, Panzerschiffe usw.) eine Rolle spielte. Gegner waren die industriellen, bürgerlich-demokratischen Nordstaaten und agrarischen, aristokratisch-feudalen Südstaaten. Zentraler Streitpunkt war die Sklaverei (Ausweitung oder Beschränkung, letztlich Bewahrung oder Aufhebung); darüber hinaus Entscheidung über die nationale Einheit der USA. Nach der Wahl Lincolns zum Präsidenten (1860): Austritt (Sezession) zunächst Südkarolinas aus der Union, dann Mississippis, Floridas, Alabamas, Georgias, Louisianas, Texas' u.a., die sich 1861 zu den "Konföderierten Staaten von Amerika" zusammenschlossen (Präsident: Jefferson Davis). Eigene, die Sklaverei fördernde Verfassung; Hauptstadt Richmond.

    Ausbruch des offenen Konflikts durch den Angriff auf das Bundesfort Sumter bei Charleston (Südkarolina); darauf Anschluss Virginias, Nordkarolinas, Tennessees und Arkansas' an die "Konföderierten".

    Hauptkriegsschauplätze: Im Osten am Potomac, im Zentrum am Ohio, im Westen in Missouri. Nach Anfangserfolgen der Südstaaten unter General Lee 1863 Wende durch den Sieg der Unionstruppen unter Meade in der dreitägigen Schlacht bei Gettysburg (Pennsylvania). 1864/1865 unaufhaltsamer Vormarsch der Unionsgenerale Grant und Sherman. Ende des Krieges nach Einnahme der Doppelfestung Richmond-Petersburg. Die siegreichen Nordstaaten setzten die Abschaffung der Sklaverei durch (1865 Verfassungszusatz). Lincoln wurde nach Kriegsende von einem fanatischen Einzeltäter ermordet.

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