Peter Bichsel
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schweizerischer Schriftsteller; * 24. März 1935 in Luzern
Peter Bichsel widmet sich bevorzugt Themen aus dem kleinbürgerlichen Alltag. Seine kritischen Betrachtungen gründen dabei trotz allem auf einer Grundsympathie mit dem dargestellten Milieu. Für seine mit hintergründigem Humor erzählten Geschichten steht der Titel "Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen" (1964). Unter seinen Romanen ist besonders zu nennen "Jahreszeiten" (1967), für ihn erhielt er den Preis der Gruppe 47. Bekannt wurden auch Bichsels "Kindergeschichten" (1969) und seine Kolumnen "Gegen unseren Briefträger kann man nichts machen" (1990-1995).
1995 erhielt er den Stadtschreiber-Literaturpreis der Stadt Main, 1999 den Gottfried-Keller-Preis.
Weitere Werke: "Irgendwo anderswo" (1986), "Zur Stadt Paris" (1993), "Cherubin Hammer und Cherubin Hammer" (1999), "Das süße Gift der Buchstaben. Reden zur Literatur" (2004) u.a.
Kalenderblatt - 13. April
| 1598 | Heinrich IV., der katholisch werden musste, um König von Frankreich zu werden, verfügt im Edikt von Nantes die Religionsfreiheit, um den inneren Frieden wiederherzustellen. |
| 1784 | Uraufführung des bürgerlichen Trauerspiels "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller. |
| 1940 | Cornelius "Dutch" Warmerdam gelingt es im amerikanischen Berkeley, die damalige Rekordhöhe von 4,57 Metern mit Hilfe eines Bambusstabs zu überspringen. |
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