Schwertbrüderorden

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    geistlicher Ritterorden mit Templerregel, 1202 von Bischof Albert von Riga und dem Zisterziensermönch Dietrich gestiftet; christianisierte und kolonisierte im Baltikum; durch Kämpfe mit den Litauern dezimiert, wurde der Schwertbrüderorden nach schwerer Niederlage gegen die Litauer (1256) mit dem Deutschen Orden vereinigt, dessen Hochmeister die Landmeister für den Schwertbrüderorden ernannten. Unterwerfung Livlands, Kurlands, Estlands (Ostkolonisation).

    Seit der Niederlage des Deutschen Ordens bei Tannenberg (1410) behielt der Schwertbrüderorden einen großen Teil seiner baltischen Besitzungen nur durch dauernde Kämpfe bis zur Unterwerfung unter Polen und Auflösung 1561.