Römisches Recht
Aus WISSEN-digital.de
Das römische Recht ist hervorgegangen aus den Erfordernissen des vielgestaltigen, an Neuerungen auf allen Gebieten des Lebens reichen Römischen Imperiums.
Erste Ansätze gab es schon im Zwölftafelgesetz, gefördert von den Rechtsgelehrten. Unter Hadrian wurde das römische Recht seiner ursprünglichen Starrheit entledigt durch abwägende Anpassung an den Einzelfall; unter Kaiser Justinian wurde es unter dem Einfluss auch christlicher Rechtsideen im Corpus Iuris Civilis zusammengefasst.
Es bestand über den Zusammenbruch des römischen Weltreiches hinaus vorwiegend in Italien fort, vermischte sich teilweise mit dem langobardischen Recht und wurde durch die Kirche, deren Verwaltung und Organisation z.T. ebenfalls auf ihm beruhten, weiterentwickelt. Von den lombardischen Städten wurde es zur Grundlage ihres eigenen Landes- und Städterechtes (ius civile) gemacht.
Von der Universität Bologna wurde es wissenschaftlich bearbeitet und durch die Glossatoren der Zeit angepasst und auch in Deutschland verbreitet.
In der Renaissance gab es eine Neubelebung; das römische Recht setzte sich mehr und mehr (auf deutsche Verhältnisse durch Rechtsgelehrte abgestimmt) gegen die verschiedenen uneinheitlichen, durch die Reichsgewalt wenig geförderten deutschen Rechtsbücher (Sachsenspiegel, Schwabenspiegel, altdeutsche öffentliche Gerichtshandlung und Laienrichtertum) durch ("Rezeption"), wurde in Deutschland teilweise erst um 1900 durch das BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) ersetzt.
Kalenderblatt - 9. Mai
| 1976 | Die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof wird in ihrer Zelle in Stuttgart-Stammheim tot aufgefunden. Meinhof beging während des Prozesses gegen sie und andere Mitglieder der Gruppe Selbstmord. Andreas Baader, der wie sie an der Gründung der Baader-Meinhof-Gruppe mitwirkte, nimmt sich im Oktober 1977 im selben Gefängnis das Leben. |
| 1993 | In Paraguay geht bei den ersten demokratischen Wahlen seit der Gründung des Staats die Colorado-Partei als Sieger hervor. Juan Carlos Wasmosy Monti wird neuer Staats- und Regierungschef. |
| 1994 | Nelson Mandela, seit 1991 Vorsitzender des ANC, wird zum ersten schwarzen Staatsoberhaupt und Regierungschef Südafrikas gewählt. Die Amtszeit des Friedensnobelpreisträgers dauert bis 1999 an. |
Magazin
- Website, Leads, Vertrieb: Wo digitale Strukturen im Mittelstand brüchig werden
- Wal „Timmy“: Lehmann-Video löst starke Reaktionen aus – zwischen Unterstützung und Kritik
- Datengetriebene Effizienz: Wie KMU ihr Social-Media-Reporting automatisieren
- So schaffen Unternehmen die ideale Hardwarebasis für mobiles Arbeiten
- Die 10 besten Tools zur Leadgenerierung in 2026
![[Hauptseite]](/extensions/SkinDarwin/wissen-digital/header.png)