Zwölftafelgesetz

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch: Lex duodecim tabularum)

    die früheste Aufzeichnung des römischen Rechts, entstanden etwa 451/450 v.Chr. Das Zwölftafelgesetz wurde von der so genannten Zehnmännerkommission (Decemviri legibus scribundis) auf der Grundlage der vorhandenen Rechtssätze verfasst und auf zwölf Holz- oder Bronzetafeln auf dem Forum Romanum öffentlich ausgestellt. Es sollte strittige Fragen des bestehenden Gewohnheitsrechtes klären und das bisher nur wenigen Schichten zugängliche Rechtswissen öffentlich machen.

    Im Zuge des Galliersturms 387 v.Chr. wurden die Tafeln zerstört, überliefert sind nur Zitate in späteren Quellen der Republik und der Kaiserzeit.

    Bis zur frühen Kaiserzeit bildete das Zwölftafelgesetz die Grundlage des Rechts und hatte auch bedeutenden Einfluss auf dessen weitere Entwicklung bis hin zum Corpus Iuris Civilis.

    KALENDERBLATT - 6. August

    1806 Franz II. tritt als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation zurück, erklärt dieses nach Bildung des Rheinbundes mit Napoleon für aufgelöst und nimmt als Franz I. den Titel eines Kaisers von Österreich an.
    1870 Deutschland besiegt Frankreich in der Schlacht bei Wörth (Deutsch-Französischer Krieg 1870/71).
    1945 Die USA werfen auf Hiroshima die erste Atombombe ab.



    Das große Tier-Quiz

    Etwa eine Trillion Tierarten gibt es. Sie kennen nicht alle? Macht nichts, vielleicht knacken Sie auch so den Highscore ...
    Jetzt quizzen!