Querflöte

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    Querflöte

    Die Querflöte entwickelte sich im 18. Jh. aus der Traversflöte und ist anders als diese nicht aus Holz, sondern aus Metall (meist Silber oder Gold). Der Name bezieht sich auf die Spielweise, bei der das Instrument quer zum Körper des Flötisten gehalten wird. Da die Querflöte mit Ausklingen des Barock die Blockflöte völlig aus dem Orchester verdrängt hat, wird sie (z.B. in Partituren) oft einfach als Flöte bezeichnet. Der Klang der Querflöte ist strahlend, hell und reich an Obertönen und Rauschanteil. Im Orchester geht sie Flöte gerne mit den Violinen oder verdoppelt tiefere Instrumente (z.B. Fagott) im Abstand von ein oder zwei Oktaven. Der Tonumfang reicht von c' bis c'''', wobei die tiefsten Töne kaum im forte, die hohen jedoch auch ohne Probleme im pianissimo geblasen werden können. Das Spiel der Flöte ist äußerst geläufig und verfügt über alle Arten der Verzierung (Triller, staccato, Flatterzunge, Doppelzunge). Travers- und später Querflöte sind sowohl im Orchester, als auch solistisch bedeutsam.

    Sololiteratur für Flöte schufen u.a. G.F. Händel, J.S. Bach, W.A. Mozart, C. Debussy ("Prélude à l'après-midi d'un faune", 1894), P. Hindemith und P. Boulez. In S. Prokofjews "Peter und der Wolf" spielt die Querflöte die Rolle des Vogels. Einer der wohl prominentesten Flötisten und Komponisten von Sonaten und Konzerten für (Travers-) Flöte war Friedrich II. der Große von Preußen.


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