Potsdamer Abkommen 1945

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    Premierminister Attlee, Präsident Truman, J.W. Stalin; dahinter: Admiral Leahy, E. Bevin, J. Byrnes und W. Molotow

    Am 2. August 1945 von Truman (USA), Stalin (UdSSR), Churchill, später Attlee (Großbritannien) unterzeichnetes Kommunikee, Ergebnis der in Potsdam abgehaltenen Konferenz; betraf besonders die Regelung der deutschen Verhältnisse: Errichtung des Alliierten Kontrollrats, Durchsetzung von Reparationsansprüchen (besonders durch Demontagen), Entmilitarisierung Deutschlands. Die deutschen Gebiete jenseits der Oder-Neiße-Linie wurden (z.T. gegen den Willen Großbritanniens und der USA) vorläufig bis zur Festlegung durch eine Friedenskonferenz der polnischen, das nördliche Ostpreußen mit Königsberg der sowjetischen Verwaltung übertragen, die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn wurde anerkannt.

    Frankreich trat am 7. August dem Potsdamer Abkommen unter Vorbehalten bei.

    siehe auch: Potsdamer Abkommen 1910


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