Kraftwerk

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    auch: Elektrizitätswerk;

    Anlage zur Umwandlung der potenziellen Energie des Wassers oder der Energie primärer Energieträger in elektrische Energie. Die Energie, die dem Kraftwerk zugeführt wird, wird zunächst in drehende mechanische Energie umgewandelt und zum Antrieb elektrischer Generatoren verwendet.

    Nach Energieträgern und Umwandlungsart unterscheiden sich Wärmekraftwerk, Wasserkraftwerk, Sonnen- oder Solarkraftwerk, Windkraftwerk, Gezeitenkraftwerk, Erdwärme- oder geothermisches Kraftwerk. Wichtigste primäre Energieträger sind Kohle und Wasserkraft, die Bedeutung von Erdöl und Erdgas nimmt zu; umstritten ist nach wie vor die Kernenergie (unsichere Einschätzung des Gefahrenpotenzials, Problematik der sicheren Endlagerung radioaktiver Abfälle).

    Kalenderblatt - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).