Inflation

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch "Aufblähung")

    Datei:Infl0476.jpg
    Scheck von 1923 während der Inflation; Wert 1 Milliarde Mark
    1. Vergrößerung der Geldmengen eines Landes, der kein entsprechendes Warenangebot gegenübersteht. Sie führt zu Preissteigerung und damit fortschreitender Entwertung des Geldes.

    Ab Inflationsraten von mehr als 50 Prozent spricht man von Hyperinflation (galoppierender Inflation). Diese Inflationsraten können enormen Schaden anrichten, da das Vertrauen in die Währung sinkt und das Geld dadurch die Wertaufbewahrungsfunktion verliert. Auch wird die Einkommens- und Vermögensverteilung verzerrt, da Sachvermögen plötzlich ungleich mehr Wert hat als Geldvermögen. Die öffentliche Hand und die Zentralbanken haben die Aufgabe, die Inflation in Grenzen zu halten. Dies geschieht z.B. durch Erhöhung des Leitzinses durch die Zentralbanken. Ggs. zu: Deflation.

    1. Zeit, in der eine Geldentwertung stattfindet. Inflation taucht fast

    immer in Krieg führenden Ländern auf (z.B. nach beiden Weltkriegen). Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg war das Vertrauen in die Geldwährung fast völlig verschwunden.

    KALENDERBLATT - 27. Januar

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    1959 Der sowjetische Ministerpräsident und Parteisekretär Chruschtschow legt einen Vierjahresplan vor, mit dessen Hilfe der Wettbewerb mit dem Kapitalismus in den Bereichen Wirtschaftsentwicklung und Hebung des Lebensstandards gewonnen werden soll.
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