Gertrud Bäumer

    Aus WISSEN-digital.de

    deutsche Frauenrechtlerin und Schriftstellerin; * 12. September 1873 in Hohenlimburg (Westfalen), † 25. März 1954 in Bethel

    Gertrud Bäumer gilt als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der deutschen Frauenbewegung. Die westfälische Pfarrerstochter kam schon früh in Helene Langes Arbeitskreis und fand in dem Demokraten Friedrich Naumann einen Mentor. Sie arbeitete zusammen mit Theodor Heuss an seiner Zeitschrift "Die Hilfe" und begründete mit Marie Baum das Sozialpädagogische Institut in Hamburg, das sie bis zu ihrer Berufung ins Reichsinnenministerium 1919 leitete.

    In der Weimarer Nationalversammlung und später im Reichstag vertrat sie einen thüringischen Industriebezirk, über ihre Arbeitsgebiete referierte sie auch beim Völkerbund in Genf. Nach der "Machtergreifung" der Nationalsozialisten 1933 musste sie sämtliche Ämter niederlegen.

    Gertrud Bäumer war eine namhafte historische und politische Schriftstellerin. Von 1893 bis 1944 war sie Herausgeberin der Zeitschrift "Die Frau".

    Hauptwerke: "Dante", "Goethes Mutter", "Adelheid", "Mutter der Königreiche".

    KALENDERBLATT - 19. Januar

    1829 Uraufführung des ersten Teils von Johann Wolfgang von Goethes Tragödie "Faust".
    1853 Uraufführung von Giuseppe Verdis Oper "Il Trovatore".
    1906 Uraufführung von Gerhart Hauptmanns Schauspiel "Und Pippa tanzt!".



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