Theodor Heuss

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    deutscher Politiker und Schriftsteller; * 31. Januar 1884 in Brackenheim, † 12. Dezember 1963 in Stuttgart


    1905-1912 Mitarbeit bei der Zeitschrift "Die Hilfe". Von 1920 an lehrte Heuss an der Berliner Hochschule für Politik, bis er 1924 als Reichstagsabgeordneter der Deutschen Demokratischen Partei in die aktive Politik wechselte. 1933 stimmte Heuss mit den Liberalen für Hitlers "Ermächtigungsgesetz". 1945/46 Kultusminister in Württemberg-Baden, Vorsitzender der FDP, 1948 Mitglied des Parlamentarischen Rates mit erheblichem Einfluss auf das Grundgesetz. Am 12. September 1949 berief ihn die Bundesversammlung als Bundespräsident ins höchste Staatsamt der Bundesrepublik Deutschland. Er hatte das Amt bis 1959 inne.

    1952 Tod seiner Frau Elly Heuss-Knapp, die 1950 das Müttergenesungswerk gegründet hatte.

    Seit 1964 Verleihung des Theodor-Heuss-Preises für "beispielhafte demokratische Gesinnung".

    Kalenderblatt - 16. April

    1922 Das Deutsche Reich und die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken schließen in Rapallo am Rande der Weltwirtschaftskonferenz von Genua einen Freundschaftsvertrag, den so genannten Rapallo-Vertrag.
    1925 Im Grab der vor über 45 Jahren verstorbenen Bernadette wird deren Leichnam unverwest aufgefunden. Das Grab wurde anlässlich ihrer Seligsprechung geöffnet. Sie hatte als Kind mehrere Marienerscheinungen.
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