Europäisches Währungssystem

    Aus WISSEN-digital.de

    Abk.: EWS;

    am 13.03.1979 in Kraft getretenes Abkommen der EG-(heute: EU-)Staaten mit dem Ziel, in Europa eine stabile Währungszone zu schaffen. Im Mittelpunkt der EWS steht der 1999 durch die Gründung der Europäischen Währungseinheit eingeführte Euro, der als Bezugsgröße der Wechselkurse und als Zahlungsmittel zwischen den Mitgliedsstaaten dient. Griechenland, Großbritannien und Schweden schlossen sich nicht dem EWS an. Die Zentralbanken der EU-Mitgliedsländer gehörten dem EWS an und waren für die Durchführung des Interventionsprogrammes zuständig, das immer dann anlief, wenn die vorher festgelegten Leitkurse unter- oder überschritten wurden (Stabilisierung der Kurse z.B. durch Devisenkauf). Am 1. Januar 1999 wurde das EWS aufgelöst. Ein Ersatzprogramm (EWS II) wurde für die Länder geschaffen, die vorerst nicht der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) angehören (Großbritannien, Dänemark, Schweden). Dieses legt eine Bandbreite für den Wechselkurs zwischen Euro und der jeweiligen nationalen Währung fest. Die Teilnahme ist wie beim EWS freiwillig.

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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