Alexander W. Suworow

    Aus WISSEN-digital.de

    russischer General; * 24. November 1729 in Moskau, † 18. Mai 1800 in St. Petersburg

    Im Siebenjährigen Krieg gegen Friedrich den Großen diente Suworow in der russischen Armee als junger Offizier. Während der Wirren in der Kronrepublik Polen-Litauen 1770 kommandierte er als Generalmajor ein selbstständiges Korps von vier Regimentern gegen das Aufgebot der Adels-Konföderation von Bar, die sich dem russischen Einfluss widersetzen wollte. Er zeichnete sich durch schnelle Manöver aus und setzte seine Infanterie auf Panjewägelchen, um sie beweglicher zu machen.

    Suworow schlug die Türken am 21. Juli 1789 bei Fokschani und darauf in einer zweiten Schlacht am Rymnik, wofür ihm Katharina die Große den Grafentitel verlieh. Im Dezember 1789 nahm Suworow die türkische Hauptfestung Ismail.

    Die glänzenden Siege über die Türken von 1789 nutzten der Karriere des Militärs nichts, da er sich nicht mit dem Favoriten der Zarin, dem Fürsten von Taurien, Potemkin, vertrug. Jahrelang gab es deshalb keine Verwendung für ihn. Dafür veröffentlichte er 1795 das Buch "Die Lehre vom Sieg", Untermauerung seiner Theorie der schnellen, brutalen Entscheidung eines Krieges. Erst in diesem Jahr betraute ihn die Zarin wieder mit dem Oberbefehl in Polen, das sich gegen die Teilung auflehnt. Suworow ließ Praga, die Vorstadt von Warschau, stürmen, wobei 20 000 Polen, Soldaten wie Zivilisten, den Tod fanden. Er wurde daraufhin Feldmarschall.

    Als Katharinas Nachfolger, Zar Paul I., 1799 mit England und Österreich ein Bündnis zur Niederwerfung des revolutionären Frankreich einging, erhielt Suworow den Oberbefehl über die russische Hilfsarmee in Italien. Blitzschnell schlug er nacheinander drei französische Armeen. Sein potenziell gefährlichster Gegenspieler, Napoleon, weilte fern in Ägypten. Russische Truppen besetzten Mailand und Turin. 1800 wurde der Feldmarschall nach Russland zurückgerufen. Er erkrankte auf der Rückreise und starb in St. Petersburg.

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



    Olé, olé, olé olé!

    Sie kennen sich aus im grenzenlosen Reich von König Fußball? Na, dann schießen Sie mal los ...
    Jetzt quizzen!