Utopie
Aus WISSEN-digital.de
(griechisch "nirgendwo")
Der Ursprung des Begriffs liegt bei Thomas Morus, der mit seinem 1516 erschienenen Roman "Utopia" den Entwurf einer idealen Gesellschaft liefert.
Die Utopien als literarische Darstellungen (oft Romane) schildern zumeist fiktive Zustände in einem räumlich und zeitlich entfernten Ort. Sie kritisieren auf der Basis der Ironie oder der Satire die jeweiligen gegenwärtigen Zustände und postulieren eine ideale Gesellschaftsordnung, den Idealstaat. Aus der Perspektive eines fiktiven Reisenden werden Staatsformen geschildert, die sich durch soziale fortschrittliche Ordnung und besondere Betonung der Erziehung und des kulturellen Milieus auszeichnen. Die modernen utopischen Romane sind größtenteils negative Utopien (Dystopie), wie "1984" von George Orwell und Aldous Huxleys "Brave New World".
Der Begriff der politischen Utopie ist heutzutage mit einer negativen Bedeutung belegt. Das Adjektiv "utopisch" hat eine äquivalente Bedeutung zu "übersteigert" und "unrealistisch". Somit ist der Begriff der Utopie gleichzusetzen mit einem unrealisierbaren Plan für die Zukunft.
Kalenderblatt - 8. Oktober
| 1354 | Rienzi, der im Frühjahr 1347 eine Römische Republik ausgerufen hatte, fällt einem vom Adel inszenierten Volksaufruhr zum Opfer. |
| 1668 | Antrag Frankreichs um Aufnahme als Reichsstand im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. |
| 1866 | Die letzten österreichischen Truppen räumen Venedig. |
Magazin
- Deutschlands Wirtschaft wächst vor allem durch den Staat – private Wirtschaft und Arbeitsleistung bleiben schwach
- Tobias Rausch ist Deutschlands erster AfD-Landtagspräsident
- DeepDrive aus München revolutioniert den Elektromotor für die nächste Generation von Elektroautos
- Schlafwandeln verstehen – Ursachen, Symptome, Risiken und Behandlung
- Set-Jetting 2026: Wie Filme und Serien den Tourismus verändern
![[Hauptseite]](/extensions/SkinDarwin/wissen-digital/header.png)