Finnwal

    Aus WISSEN-digital.de

    (Balaenoptera physalus)

    Verbreitungsgebiet

    Das Verbreitungsgebiet des Finnwals sind besonders die nährstoffreichen und kalten Gewässer aller Weltmeere. Da Finnwale extrem scheue Tiere sind, meiden sie jedoch Küstenregionen weitgehend.

    Körperbau

    Finnwale erreichen eine Körperlänge von bis zu 27 Metern und ein Gewicht von etwa 80 Tonnen. Sie sind damit nach den Blauwalen die größten aller Wale. Die Haut der Finnwale ist braungrau gefärbt; Bauchseite sowie Unterseite von Schwanz- und Seitenflossen sind weiß gefärbt. Die Körperform der großen Säugetiere ist schlank und stromlinienförmig.

    Ernährung und Fortpflanzung

    Finnwale ernähren sich vornehmlich von kleinen Krustentieren und Schwarmfischen.

    Sie sind gesellige Tiere, die häufig in Gruppen von bis zu zehn Tieren anzutreffen sind. Die Paarungszeit ist je nach Lebensraum unterschiedlich; das Weibchen bringt nach einer Tragzeit von elf bis zwölf Monaten ein Jungtier zur Welt, das noch ein gutes halbes Jahr gesäugt wird.

    Gefährdung

    Finnwale sind gute Taucher und können bis zu 350 Meter tief tauchen. Ihr Lebensrhythmus ist stark an die weiten Wanderungen gebunden, die diese Tiere unternehmen. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts war der Bestand der Finnwale stark gefährdet. 1986 wurde ein absolutes Fangverbot erlassen; seit dieser Zeit hat sich der Bestand der Finnwale so gut erholt, dass sie heute nicht mehr unmittelbar vom Aussterben bedroht sind.

    Systematik

    Art aus der Familie der Furchenwale (Balaenopteridae).

    Kalenderblatt - 3. Mai

    1951 Der Europarat nimmt die Bundesrepublik Deutschland als vollwertiges Mitglied auf. Seit dem 15. November 1950 besitzt die Bundesrepublik die assoziierte Mitgliedschaft.
    1971 Erich Honecker löst Walter Ulbricht in seinem Amt als Erster Sekretär der SED ab. Damit beginnt in Ostdeutschland die Ära Honecker, die bis kurz vor dem Mauerfall andauert.
    1993 Björn Engholm, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, tritt von seinem Amt zurück. Er zieht damit die Konsequenz seiner Falschaussage bezüglich der Barschel-Affäre. Engholm wollte in den nächsten Bundestagswahlen als Vertreter der SPD gegen Helmut Kohl um das Kanzleramt konkurrieren. Johannes Rau löst ihn in seinem Amt als SPD-Chef vorläufig ab.