Elektrochemisches Abtragen

    Aus WISSEN-digital.de

    verschiedene Verfahren zur Bearbeitung elektrisch leitender Werkstoffe nach dem Prinzip der Elektrolyse. Der Werkstoff wird durch Stromfluss in einem Elektrolyten aufgelöst, wobei es keine Rolle spielt, ob das durch eine äußere Stromquelle oder eine lokale chemische Elementbildung zustande kommt, wie das beim elektrochemischen Ätzen der Fall ist. Elektrochemische Abtrageverfahren unter Einsatz einer äußeren Stomquelle werden allgemein als Elysierverfahren bezeichnet. Beim Elysieren wird das Werkzeug in einem Gleichstromkreis als Kathode, das Werkstück als Anode geschaltet. Elysierschleifen und -senken bieten sich besonders zur Bearbeitung zäher und harter Werkstoffe an; dabei entstehen bei nur geringer thermischer Belastung äußerst glatte Oberflächen.

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    1909 Der deutsche Physiker Karl Ferdinand Braun erhält den Nobelpreis für Physik zusammen mit dem Italiener Guglielmo Marchese Marconi. Beide Forscher haben wertvolle Erkenntnisse auf dem Gebiet der drahtlosen Telegrafie gewonnen. Der deutsche Chemiker Wilhelm Ostwald erhält den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über Katalyse, chemische Gleichgewichte und Reaktionsgeschwindigkeiten.
    1934 Von Otto Neustädter-Stürmer, Bundesminister Österreichs für soziale Verwaltung, werden die Satzungen des Gewerkschaftsbunds erlassen.
    1997 Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth muss einem Entschluss des Verwaltungsgerichts Köln zufolge von der FDP rund 10,4 Millionen DM zurückfordern. Die Partei erhielt im Jahr 1996 im Rahmen der Parteienfinanzierung 12,4 Millionen DM ausgezahlt.



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