Gleichstrom

    Aus WISSEN-digital.de

    Alle elektrischen Erscheinungen beruhen auf der Anhäufung oder Bewegung von Ladungsträgern, den positiven und negativen elektrischen Ladungen. Je nach der Zeitfunktion der Ladungsträger unterscheidet man als wichtigste elektrische Stromarten Gleichstrom und Wechselstrom. Bei Gleichstrom führen die Ladungsträger gleichsinnige Bewegungen aus, d.h. die Ladungsträger dieses Stromes bewegen sich immer in der gleichen Richtung. Wenn die je Zeiteinheit durch einen Querschnitt fließende Ladung konstant ist, so ist der Strom zeitlich konstant (gleich bleibende Größe) und man bezeichnet diesen als Gleichstrom. Kehrt nach einer bestimmten Zeit die Stromrichtung um, so dass nach einer weiteren Zeit die insgesamt transportierte elektrische Ladung Null ist, und wiederholt sich dieser Vorgang periodisch, so bezeichnet man diesen Strom als Wechselstrom.

    Energiequellen für Gleichstrom sind:

    • Akkumulatoren (ein als Sekundärelement bezeichneter, nach Entladung wieder aufladbarer Elektroenergiespeicher)*galvanische Elemente (Anordnungen zur elektrochemischen Direktumwandlung der Energie durch eine freiwillig verlaufende, nicht umkehrbare Zellreaktion - eine elektrochemische Redoxreaktion - in einem Primärelement, z.B. in einer galvanischen Zelle)*Gleichstromgeneratoren (der Anker eines Generator dreht sich zwischen zwei stationären Feldpolen und erzeugt einen Strom, der in der einfachen Generatorausführung durch einen Kollektor bzw. Stromwender oder Kommutator so umgekehrt wird, dass er nur in eine Richtung fließt; für die leistungsstärkere Energieerzeugung wird eine Gleichrichterschaltung (Gleichrichter zur Stromrichtungsgleichschaltung verwendet).


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