Warane

    Aus WISSEN-digital.de

    (Varanidae)

    Warane sind in den Wüstengebieten Afrikas sowie in Südasien, Indonesien und Australien verbreitet, wo sie sich bevorzugt in heißen und tropischen Gebieten aufhalten. Einige Arten sind Baum-, andere Bodenbewohner.

    Warane erreichen je nach Art Körperlängen zwischen 20 Zentimetern und bis zu drei Metern; ihr Kopf ist meist langgestreckt. Die ältesten heute noch lebenden Echsen sind von relativ plumpen Körperbau, ihre Beine sind kräftig und die Füße sind mit Krallen versehen. Der Schwanz der Tiere weniger lang als der anderer Echsen. Die Zunge der Warane ist lang und gegabelt.

    Warane sind geschickte Schwimmer und Kletterer.

    Viele Warane ernähren sich hauptsächlich von tierischer Kost. Sie erbeuten je nach Größe Insekten, andere Kriechtiere, Vögel oder Säugetiere. Auch Aas sind sie nicht abgeneigt.

    Die weiblichen Warane legen ihre Eier in sandigen Gruben ab, die dann von der Sonne und der Bodenwärme ausgebrütet werden. Keine Waranart ist lebend gebärend.

    Systematik

    Familie aus der Zwischenordnung der Waranartigen (Varanomorpha) in der Unterordnung der Echsen (Sauria).

    Einige Arten:

    Komodowaran (Varanus komodensis)

    Nilwaran (Polydaedalus niloticus)

    Wüstenwaran (Psammosaurus griseus)

    KALENDERBLATT - 26. Juni

    1945 Die Charta der Vereinten Nationen (UNO) und das Statut für einen Internationalen Gerichtshof wird verkündet.
    1948 Die Luftbrücke nach Westberlin wird eröffnet, um die von den Sowjets eingeschlossene Stadt aus der Luft mit Nahrungsmittel zu versorgen. Sie dauert bis zum 16. April 1949.
    1963 Der amerikanische Präsident John F. Kennedy besucht Berlin und hält seine berühmt gewordene Rede, die er mit dem Satz: "Ich bin ein Berliner!" beendet.



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!