Thüringer Waldziege

    Aus WISSEN-digital.de

    Systematik
    Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
    Unterordnung: Wiederkäuer (Ruminantia)
    Familie: Hornträger (Bovidae)
    Unterfamilie: Ziegenartige (Caprinae)
    Rasse: Thüringer Waldziege

    Geschichtliche Entwicklung

    Die Thüringer Waldziege ist eine Kreuzung der Toggenburger Ziege mit Thüringischen Landschlägen.

    Bis 1935 war sie als Thüringer Toggenburger bekannt.

    Beschreibung

    Die kräftig gebaute Ziege zeichnet sich durch ihr kurzes Fell aus, das meist schokoladenbraun gefärbt ist. Von der Hornbasis zum Maul sind weiße Streifen sichtbar. Auch "Spiegel", "Stiefel" und die stehenden Ohren sind weiß.

    Hörner können bei beiden Geschlechtern vorkommen.

    Vorkommen

    Die Thüringer Waldziege ist in ganz Deutschland verstreut.

    Die Schwerpunkte ihrer Züchtung sind Thüringen, Westfalen, Hessen, Sachsen und Niedersachsen.

    Deutschlandweit ist die Thüringer Waldziege heute mit etwa 800 Tieren vertreten.

    Sonstiges

    1993 wurde die Thüringer Waldziege zur Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres ernannt.

    Kalenderblatt - 12. April

    1911 In der französischen Region Champagne, die für ihren gleichnamigen Schaumwein berühmt ist, gehen die Winzer mit Gewalt gegen Champagner-Plagiate aus anderen Regionen vor. Der Aufstand wird vom Militär beendet.
    1961 Der erste Mensch im All, der sowjetische Astronaut Juri Gagarin, kehrt wohlbehalten auf die Erde zurück.
    1989 Die Demonstrationen und Proteste gegen die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf zeigen Erfolg. Der deutsche Energiekonzern VEBA hat sich für eine Alternative zur Wiederaufbereitung von Atommüll entschieden. Er will künftig mit der französischen Firma COGEMA zusammenarbeiten.