Sporen (Botanik)

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    Sporen sind Keimzellen von blütenlosen Pflanzen wie Algen, Farnen, Flechten, Moosen und Schachtelhalmen sowie von Pilzen.

    Mito-Sporen entstehen auf normalem Wege bei der Mitose (asexuelle, indirekte Zellkernteilung) in der Haplophase wie in der Diplophase. Meio-Sporen entstehen bei der Meiose (sexueller Zellteilungsvorgang).

    Sporen können unterschiedliche Größe und Gestalt haben. Männliche und weibliche Sporen können von gleicher (so genannte Iso-Sporen, unter anderem bei Moosen und Farnen) oder von unterschiedlicher Gestalt (heterospore Farne, Samenpflanzen) sein.

    Sporen werden außerdem unterteilt in die derbwandigen und unbeweglichen Exo-Sporen und in die Endo-Sporen, die bei im Wasser lebenden Pflanzen Wimpern oder Geißeln besitzen. Die Sporen der an Land lebenden Pflanzen sind von einer derben Zellwand umgeben, die die Sporen vor dem Austrocknen schützt und sie längere Zeit widrige Klimabedingungen überdauern lässt. Sporen können durch Tiere, Wind oder Wasser verbreitet werden. Sie werden von den Pflanzen in sehr großer Zahl produziert.

    Pilze: Bei den Schlauchpilzen teilen sich die Sporen nach dem Abschluss der Meiose nochmals mitotisch, so dass letztendlich acht Meio-Sporen vorliegen. Bei den Ständerpilzen werden die im Meiosporangium gebildeten vier haploiden Kerne in eine sackförmige Ausstülpung verlegt, die dann exogen abgeschnürt wird (Basidio-Sporen). Eine andere Form wird als Ascosporen bezeichnet.

    Unter bestimmten Umständen bilden Pilze auch dickwandige Zygoten aus. Sie sind den Sporen sehr ähnlich und werden als Zygosporen bei Zygomyceten oder Oosporen bei Oomyceten bezeichnet.

    Kalenderblatt - 27. Juli

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