Sextant
Aus WISSEN-digital.de
(lateinisch)
Instrument zur astronomischen Standortbestimmung in der Navigation (traditioneller Vorgänger: Jakobsstab) und Geodäsie. Mit dem Sextanten misst man den Winkelabstand zwischen Gestirnen und Horizont. Die Position der Gestirne muss zu diesem Zweck jedes Jahr neu bestimmt werden (veröffentlicht unter anderem im Nautischen Jahrbuch durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie). Ursprünglich war der Sextant auch Navigationsinstrument in Flugzeugen, er wurde aber mit der Einführung moderner elektronischer Geräte (Radar, GPS) überflüssig.
Eine Sonderform ist der Spiegel-Sextant, er berechnet zwischen zwei bekannten Punkten die geografischen Koordinaten. Er besteht aus einem Sextanten mit Einteilung, einem beweglichen Zeiger mit Spiegel und einem festen Spiegel vor einem Fernrohr. Der bewegliche Teil muss so lange gedreht werden, bis Horizont (der sichtbare heißt Klimm, der künstliche Libelle oder Pendel) und Stern sich decken; auf dem äußeren Teilkreis kann dann der gesuchte Winkel abgelesen werden.
Kalenderblatt - 13. April
| 1598 | Heinrich IV., der katholisch werden musste, um König von Frankreich zu werden, verfügt im Edikt von Nantes die Religionsfreiheit, um den inneren Frieden wiederherzustellen. |
| 1784 | Uraufführung des bürgerlichen Trauerspiels "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller. |
| 1940 | Cornelius "Dutch" Warmerdam gelingt es im amerikanischen Berkeley, die damalige Rekordhöhe von 4,57 Metern mit Hilfe eines Bambusstabs zu überspringen. |
![[Hauptseite]](/extensions/SkinDarwin/wissen-digital/header.png)