Revier (Biologie)

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch-französisch-niederländisch) auch: Territorium, Eigenbezirk;

    in der Biologie ein begrenztes Gebiet innerhalb eines natürlichen Lebensraumes, das Tiere aus allen Wirbeltierklassen und einige Wirbellose (Insekten, Spinnen, Krebse) als eigenes Territorium (Wohngebiet) betrachten. Sie markieren dieses Gebiet und verteidigen es gegen bestimmte oder alle Artgenossen. Welche Artgenossen oder Fremdtiere geduldet oder vertrieben werden, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Manchmal werden bis auf die eigenen Jungen alle Eindringlinge vertrieben, manchmal auch alle außer den eigenen Gruppenmitgliedern.

    Das Revierverhalten hängt nicht nur von der Jahreszeit ab, sondern auch vom Futterangebot, der Ernährungslage, der Paarungs- und Fortpflanzungszeit, vom Jagdgebiet etc. Das (innere) Revier ist meist nicht identisch mit dem Streifgebiet (z.B. bei Katzen). Zu heftigen Kämpfen um ein Revier kommt es z.B. beim Eindringen revierloser Tiere in ein Revier, wie z.B. eines Löwenmännchens in das Revier eines anderen männlichen Löwen mit seinem Rudel. Auch Brutreviere werden manchmal heftig verteidigt.

    KALENDERBLATT - 11. August

    1257 Der Papst ruft zur Preußen- und Livland-Mission auf. Der christliche Missionsauftrag gab für viele weltgeschichtliche Eroberungszüge die Rechtfertigung, so auch jetzt bei der deutschen Ostexpansion.
    1898 Ende des spanisch-amerikanischen Kriegs.
    1919 Verkündigung der Weimarer Verfassung.



    Afrika - der schwarze Kontinent

    Afrika galt lange Zeit als eine Metapher für unerforschte und geheimnisvolle Welten. Wie sieht es bei Ihnen aus: Kennen Sie Afrika?
    Jetzt quizzen!