Pubertät

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch) auch: Geschlechtsreife;

    Phase des Lebens (Entwicklungsjahre), in der sich die Reifung des Kindes zum Erwachsenen vollzieht. Die körperliche, geistige und seelische Reifung erhält ihren Anstoß vom Geschlechtszentrum im Stammhirn. Diese Zentrum steuert die Bildung und Ausschüttung der Geschlechtshormone, die ihrerseits die körperlichen Veränderungen bewirken. Der Eintritt der Pubertät liegt bei Mädchen zwischen dem 8.-18. Lebensjahr und bei Knaben zwischen dem 10.-20. Lebensjahr mit einem statistischen Mittelwert von etwa 13 Jahren (Entwicklungsbeschleunigung).

    Das verstärkte körperliche Längenwachstum dauert etwa 3 Jahre. Zunächst wachsen Arme und Beine, dann der Stamm. Besonders auffällig ist die Entwicklung der Geschlechtsorgane und der sekundären Geschlechtsmerkmale (eine Brustdrüsenschwellung bei Knaben ist normal und bildet sich von selbst zurück). Bei Mädchen kommt es zur ersten Menstruation, bei Knaben zur Ejakulation.

    KALENDERBLATT - 10. Dezember

    1909 Der deutsche Physiker Karl Ferdinand Braun erhält den Nobelpreis für Physik zusammen mit dem Italiener Guglielmo Marchese Marconi. Beide Forscher haben wertvolle Erkenntnisse auf dem Gebiet der drahtlosen Telegrafie gewonnen. Der deutsche Chemiker Wilhelm Ostwald erhält den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über Katalyse, chemische Gleichgewichte und Reaktionsgeschwindigkeiten.
    1934 Von Otto Neustädter-Stürmer, Bundesminister Österreichs für soziale Verwaltung, werden die Satzungen des Gewerkschaftsbunds erlassen.
    1997 Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth muss einem Entschluss des Verwaltungsgerichts Köln zufolge von der FDP rund 10,4 Millionen DM zurückfordern. Die Partei erhielt im Jahr 1996 im Rahmen der Parteienfinanzierung 12,4 Millionen DM ausgezahlt.



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