Hockey

    Aus WISSEN-digital.de

    (englisch)

    Einleitung

    Das Hockey ist eine Ballsportart, bei der zwei Mannschaften zu je elf Spielern mit gekrümmten Schlägern einen Ball in das Tor des Gegners zu schlagen versuchen. Es wird sowohl auf Rasen wie auch in der Halle gespielt.

    Regeln in Kürze

    Das Spiel dauert zweimal 35 Minuten bei Frauen und Männern, die Halbzeitpause fünf bis zehn Minuten. Eine Mannschaft besteht aus elf Spielern und fünf Auswechselspielern. Das Spiel wird von zwei Schiedsrichtern geleitet, die sich meist außerhalb des Spielfeldes befinden.

    Beim Hallenhockey besteht eine Mannschaft aus je sechs Spielern, die auf einem kleineren Spielfeld mit modifizierten Regeln agieren.

    Spielfeld

    Das Feld, gespielt wird heute meist auf Kunstrasen, ist 91,50 m lang und 50 m bis 55 m breit. Das Tor misst 3,66 m in der Breite und 2,14 m in der Höhe.

    Sportgerät

    Der Hockeyschläger ist der Körpergröße des Spielers angepasst und maximal 794 g (für Frauen 652 g) schwer. Er hat eine runde und eine glatte Seite und nur mit der glatten Seite darf der Leder- oder Plastikball (Kugel) geschlenzt, geschlagen oder geschoben werden. Die Hockeykugel wiegt zwischen 156 und 163 g und hat einen Umfang von 22,4 bis 23,5 cm.

    Treffer

    Nur innerhalb des 14,63 m vom Tor entfernten Schusskreises darf ein Treffer erzielt werden.

    Regelverstoß

    Es ist verboten, den Schläger über Schulterhöhe zu halten und nach dem Stock des Gegners zu schlagen, zu haken oder zu stoßen.

    Strafecke

    Nach einem Foul oder einem anderen Regelverstoß erhält die angreifende Mannschaft eine kurze Ecke; dabei wird der Ball von einem Punkt, 9,14 cm vom Torpfosten entfernt, ins Feld geschlagen und muss dort von einem Mitspieler gestoppt werden, ehe ihn der Schütze gültig ins Tor befördern kann. Für bestimmte Vergehen gibt es den Siebenmeter, ähnlich dem Elfmeter im Fußball.

    Abseits

    Im Moment der Ballabgabe müssen sich zwischen Torauslinie und Angreifer mindestens zwei Gegenspieler befinden. Im Gegensatz zum Fußball wird die Abseitsposition nur bestraft, wenn daraus ein Vorteil für die angreifende Mannschaft resultiert. Zieht das Abseits eine Bestrafung nach sich, so erhält die verteidigende Mannschaft einen Freischlag an der Stelle des Regelverstoßes.

    Bully

    Es stehen sich zwei Spieler aus beiden Mannschaften gegenüber, der Ball liegt in der Mitte; beide Spieler berühren dreimal mit dem Schläger den Boden rechts vom Ball und den gegnerischen Schläger über dem Ball. Erst dann darf der Ball gespielt werden. Zu einer Bully-Situation kommt es, wenn Angreifer und Verteidiger zugleich ein Foul begangen haben.

    Geschichte

    Dem Hockey ähnliche Spiele sind schon vor der Zeitenwende aus China, Ägypten, Pakistan und Persien überliefert. Das eigentliche Hockeyspiel entstand um 1870 in England, als dort die ersten Regeln festgelegt wurden.

    Frauen gründeten schon kurz vor der Jahrhundertwende "Ladies-Clubs". Englische Schüler brachten das Spiel nach Deutschland, wo um 1900 Klubs in Hamburg, Bremen, Hannover, Berlin und Bonn entstanden. Das erste deutsche Länderspiel (gegen England 0:4) fand 1910 in Frankfurt am Main statt.

    1909 entstand der Deutsche Hockey-Bund. Der Internationale Fachverband (FIH) wurde 1924 gegründet, ihm gehören 106 Landesverbände an.

    Olympisch wurde Hockey erstmals in London 1908; ab Amsterdam 1928 blieb Hockey konstant im olympischen Programm. Das Frauenhockey wurde erstmals in Moskau 1980 als olympischer Wettkampf ausgetragen.


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