Gammastrahlung

    Aus WISSEN-digital.de

    Die Gammastrahlung ist keine Teilchen-, sondern eine elektromagnetische Strahlung, deren Photonen (oder "Gammaquanten") sich geradlinig mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen. Gammastrahlen treten im Allgemeinen bei jeder Kernumwandlung auf, bei der ein Folgekern entsteht. Beim radioaktiven Zerfall bilden die Gammastrahlen neben Alpha- und Betastrahlen die dritte im elektrischen und magnetischen Feld nicht ablenkbare Komponente der radioaktiven Strahlung kleiner Wellenlänge. Ein Gammaquant kann dicke Materieschichten ungeschwächt durchdringen, um schließlich an einem vorher nicht bestimmbaren Ort mit einem Atom in Wechselwirkung zu treten, wo ein Elektron aus seinem Verband herausgestoßen wird (Ionisation). Von der Energie der Gammastrahlung und der Beschaffenheit des abschirmenden Materials hängt es ab, bei welcher Schichtdicke wie viele Prozent der Gammaquanten zurückgehalten werden; 7 mm Blei reduzieren z.B. die Cäsium/Barium-137-Strahlung auf die Hälfte.


    Afrika - der schwarze Kontinent

    Afrika galt lange Zeit als eine Metapher für unerforschte und geheimnisvolle Welten. Wie sieht es bei Ihnen aus: Kennen Sie Afrika?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 17. Februar

    1500 In der Schlacht von Hemmingstedt besiegt die Bauernrepublik Dithmarschen das Ritterheer des Dänenkönigs Johann I.
    1885 Das Deutsche Reich übernimmt die Schirmherrschaft über Deutsch-Ostafrika.
    1904 Uraufführung der Oper "Madame Butterfly" von Giacomo Puccini.