Fred Zinnemann

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    US-amerikanischer Filmregisseur; * 29. April 1907 in Wien, † 14. März 1997 in London

    eigentlich: Alfred Zinnemann;

    In Wien geboren, studierte Zinnemann Film an der École Technique de Photographie in Paris; ab 1929 lebte er in Hollywood. 1936 nahm er die US-Staatsbürgerschaft an. Nach diversen Kurzdokumentationen drehte er seinen ersten großen Erfolgsfilm: "Das siebte Kreuz" ("The Seventh Cross", 1944; nach dem Roman von Anna Seghers, mit Spencer Tracy). Es folgten weitere bedeutende zeit- und gesellschaftskritische Filme, unter anderem der semi-dokumentarische Film über das Schicksal vertriebener Kinder "Die Gezeichneten" ("The Search", 1947), der Westernklassiker "Zwölf Uhr mittags" ("High Noon", 1952, mit Gary Cooper und Grace Kelly) und der Kriegsfilm "Verdammt in alle Ewigkeit" ("From Here to Eternity", 1953; nach dem Roman von James Jones, mit Burt Lancaster und Deborah Kerr). In den 1960ern siedelte er nach London über.

    Fred Zinnemann erhielt vier Oscars: für "Benjy" zusammen mit Paramount Pictures den Oscar für Besten Dokumentar-Kurzfilm, für "Verdammt in alle Ewigkeit" den Oscar als Bester Regisseur und für "Ein Mann zu jeder Jahreszeit" ("A Man For All Seasons", 1966) zwei Oscars, als Bester Regisseur und als Produzent. Weitere sechs Mal war er für den Oscar nominiert.

    Filme (Auswahl)

    1944 - Das siebte Kreuz (The Seventh Cross, Regie)

    1947 - Die Gezeichneten (Regie)

    1952 - Zwölf Uhr mittags (High Noon, Regie)

    1953 - Verdammt in alle Ewigkeit (From Here to Eternity, Regie)

    1966 - Ein Mann zu jeder Jahreszeit (A Man For All Seasons, Regie und Produzent)

    1982 - Am Rande des Abgrunds (Five Days One Summer, Regie und Produzent)