Fette und fette Öle

    Aus WISSEN-digital.de

    in pflanzlichen und tierischen Zellen vorkommende Ester von Glyzerin mit den Fettsäuren (zum Beispiel Stearin- und Palmitinsäure).

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    Bildung von Fetten und Ölen

    Die Unterschiede zwischen den Fetten ergeben sich aus den unterschiedlichen Anteilen verschiedener Fettsäuren. Öle enthalten im Vergleich zu Fetten mehr ungesättigte Fettsäuren und sind aus diesem Grund flüssig. Beim Kochen der Fette mit Alkalilaugen erfolgt die Verseifung der Fette, d.h. eine Spaltung der Fette in Glyzerin und die Alkalisalze der Fettsäuren (Seifen). Zu den Eigenschaften der Fette gehören ihre Geruch-, Geschmack- und Farblosigkeit. Die Gelbfärbung sowie Geruch- und Geschmackseigenschaften von natürlichen Fetten beruhen darauf, dass in ihnen geringe Anteile anderer Stoffe enthalten sind wie zum Beispiel Aldehyde, Ketone und Alkohole. Sie verbrennen mit schwarz rußender Flamme.

    Neben Kohlenhydraten und Proteinen sind Fette und Öle die wichtigsten Nährstoffe des Menschen. Fette dienen im Organismus als Nahrungsmittelreserve und zur Wärmeisolation. Außerdem werden sie als Beleuchtungs-, Heiz- und Schmiermittel verwendet sowie zur Herstellung von Farben, Kerzen, Salben, Seifen. Die fetten Öle werden zur Herstellung von Firnissen, Lacken, Linoleum, Malerfarben u.a. verwendet. Synthetische Fette werden gewonnen, indem man bei der Kohlehydrierung anfallende Kohlenwasserstoffe zu Fettsäuren oxidiert und mit Glycerin verestert.


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