Don José Echegaray y Eizaguirre

    Aus WISSEN-digital.de

    spanischer Schriftsteller; * 19. April 1832 in Madrid, † 14. oder 16. September 1916 in Madrid

    Echegaray lehrte 1854 bis 1868 als Professor für Mathematik in Madrid; von 1868 bis 1874 amtierte er als Arbeitsminister; 1874 gründete er die Banco de España. Ab 1884 war er Mitglied der Spanischen Akademie.

    Als Dramatiker wurde er mit "Galeotto" auch über Spaniens Grenzen hinweg berühmt. In seinen über 60 Dramen erinnern die starken Affekte und die kraftvolle Fantasie an Calderon, den größten spanischen Dramatiker - auch stofflich, da er mittelalterliche ritterliche Themen behandelte. Echegaray trug wesentlich zur Verbreitung des spanischen Theaters auf dem europäischen Kontinent bei. 1904 erhielt er, zusammen mit Frédéric Mistral, "in Anerkennung des glänzenden und umfassenden Werkes, in dem er die große Tradition des spanischen Dramas in schöpferischer und eigenwilliger Originalität wiederbelebt hat", den Nobelpreis für Literatur.

    Weitere Werke: "Wahnsinn oder Heiligkeit" (1877), "Der Sohn des Don Juan" (1882) u.a.

    KALENDERBLATT - 29. September

    1227 Papst Gregor IX. erlässt den Kirchenbann gegen den deutsch-römischen Kaiser Friedrich II.
    1918 Der deutsche Reichskanzler Hertling tritt zurück.
    1945 Der erste bayerische Ministerpräsident der Nachkriegszeit, Fritz Schäffer, wird von der amerikanischen Militärregierung seines Postens enthoben. Er hat frühere Mitglieder der NSDAP als Beamte eingestellt.



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!