Champagner

    Aus WISSEN-digital.de

    Der Champagner bezeichnet Schaumweine aus der französischen Weinbauregion Champagne. Die Produktion von Champagner erfolgt ausschließlich nach den traditionellen Herstellungsverfahren, so dass nur drei Rebsorten in diesen einfließen dürfen:

    • Pinot Meunier
    • Pinot Noir
    • Chardonnay

    Nach dem Verschnitt der drei Rebsorten folgt die Flaschengärung. Dabei dürfen ausschließlich Trauben aus der Champagne verwendet werden. Die Weinberge im Marne-Tal rund um Epernay und Reims sind die Heimat des heute bekannten Schaumweins. Je nach Sorte des Champagners müssen nicht alle drei Rebsorten miteinander vermischt werden. So kann ein Blanc de blancs Champagner ausschließlich aus den Chardonnay-Trauben entstehen, der Blanc de noirs wird dagegen nur aus den beiden roten Trauben gewonnen.

    Der Champagner lässt sich zudem in verschiedene Typen unterscheiden. Ein Champagner „Extra brut“ ist sehr trocken, der „brut“ Champagner ist nicht ganz so trocken und „Extra sec“ bzw. „Extra dry“ sind noch etwas abgeschwächter. Darüber hinaus gibt es die Abstufungen „sec“, „demi sec“ und „doux“, was für die süßeste Ausführung des Champagners steht.

    Der Champagner kann gut gekühlt als idealer Aperitif gereicht werden, passt aber auch zur eigentlichen Mahlzeit. Zu kalt darf das edle und prickelnde Getränk jedoch nicht serviert werden, da es dann an Aroma einbüßt.



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