Auszubildender

    Aus WISSEN-digital.de

    Abk.: Azubi;

    eine in der Berufsausbildung, beruflichen Fortbildung oder beruflichen Umschulung befindliche Person. Der Auszubildende im engeren Sinn (früher als Lehrling bezeichnet) erlernt einen Ausbildungsberuf in einem Wirtschaftsbetrieb, im öffentlichen Dienst oder in einem freien Beruf.

    Die Ausbildungszeit beträgt meist zwischen zwei und vier Jahren, abhängig z.B. von Vorbildung bzw. Schulabschluss des Auszubildenden. Die Ausbildung wird durch Gesellenprüfung in handwerklichen, durch Gehilfenprüfung in kaufmännischen Berufen und durch Facharbeiterprüfung in der Industrie abgeschlossen. Rechte und Pflichten von Auszubildendem und Ausbilder sind im Berufsbildungsgesetz geregelt. Die Vergütung für Auszubildende wird in tariflichen Vereinbarungen festgelegt. Voraussetzung des Ausbilders im Handwerk ist im Handwerk die Meisterprüfung, sonst ein Befähigungsnachweis.

    Kalenderblatt - 15. Juli

    1410 Das Heer des Deutschen Ordens unterliegt in der Schlacht bei Tannenberg den polnisch-litauischen Truppen.
    1933 Italien, Deutschland, Frankreich und Großbritannien schließen den so genannten "Viererpakt" ab, dessen Ziel lautet, "die Solidarität in Europa zu verstärken und das Vertrauen auf den Frieden zu festigen".
    1975 Island erklärt den "Kabeljaukrieg", indem es seine Fischereizonen von 50 auf 200 Seemeilen erweitert.