Ammern

    Aus WISSEN-digital.de

    (Emberizidae)

    Ammern sind Zugvögel und Bodenbrüter. Sie bevorzugen offene Landschaften als Lebensraum. Die verschiedenen Arten sind weltweit verbreitet.

    Ihr Gefieder ist in der Regel unauffällig dunkelbraun oder grau gefärbt; manche Arten sind farbenfroher. Vertreter der alten Welt haben kurze, kräftige Schnäbel, amerikanische Arten einen schlanken, scharfkantigen Schnabel. Ammern ernähren sich von Pflanzensamen. Das Gelege enthält meist vier bis sechs Eier, die bis zu zwei Wochen bebrütet werden.

    In unseren Breiten sind Goldammer, Grauammer und Rohrammer am häufigsten. Auch die Galapagosfinken gehören zu dieser Familie.

    Systematik

    Familie der Unterordnung der Singvögel (Oscines) mit etwa 280 Arten.

    Unterfamilien:

    Alt- und Neuweltammern (Emberizinae)

    Kardinäle (Cardinalinae)

    Plüschkopftangaren (Catamblyrhynchinae)

    Tangaren (Thraupinae)

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
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