Galapagosfinken

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Darwinfinken;

    der Name Galapagos- oder Darwinfinken ist weder ein systematischer Begriff, noch bezieht er sich auf eine einzige Art.

    Mit dem Terminus Galapagosfinken wird im Allgemeinen die eine Gruppe von Finken bezeichnet, an denen Darwin die Entwicklung der Arten erforschte; auf den Galapagosinseln haben sich dreizehn verschiedene Vogelarten entwickelt, die alle von einem einzigen Vorfahren vom Festland abstammen.

    Die Galapagosfinken haben sich entsprechend ihrer bevorzugten Nahrungsquelle entwickelt; das bedeutet, dass vorwiegend körnerfressende Arten einen breiten und kurzen Schnabel haben, mit dem sich auch harte Schalen öffnen lassen; auf tierische Nahrung spezialisierte Finken haben längere und dünne Schnäbel, mit denen sich Insekten auch aus Baumritzen herauspicken lassen.

    Anhand der Galapagosfinken erklärte Darwin die Entstehung der Arten.

    Systematik

    Besondere Gruppe von Singvögeln aus der Familie der Ammern (Emberizidae).

    Die zwei bekanntesten Arten von Galapagosfinken sind der körnerfressende Große Grundfink (Geospiza magnirostris) und der kleine Laubsängerfink (Certhidea olivacea), der sich vornehmlich von Insekten ernährt.

    KALENDERBLATT - 24. Juni

    1717 Die Freimaurer schließen sich in London erstmals zu einer Großloge zusammen.
    1921 Die Volksabstimmung von Oberschlesien hat sich zugunsten des Verbleibs beim Deutschen Reich ausgesprochen und gegen den Anschluss an Polen. Die Abstimmung war im Versailler Vertrag festgelegt worden.
    1957 Die USA lösen in der Wüste von Nevada die fünfte und schwerste Atomexplosion der Versuchsserie aus. Am gleichen Tag wird bekannt gegeben, dass die USA jetzt in der Lage seien, eine "saubere" H-Bombe herzustellen, die zu 95 % frei von radioaktiver Ausschüttung sei.



    Das große Tier-Quiz

    Etwa eine Trillion Tierarten gibt es. Sie kennen nicht alle? Macht nichts, vielleicht knacken Sie auch so den Highscore ...
    Jetzt quizzen!