Sangspruchdichtung

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literarische Gattung des Mittelalters. Sangspruchdichtung war die Gattung der Fahrenden. Fahrende waren Unterhaltungskünstler, die von einem Ort zum nächsten zogen und ihren Lebensunterhalt durch die Darbietung ihrer Künsten finanzierten. Sie führten unter anderen Seiltanz, Feuerschlucken und Kunststücke vor und eben auch Sangspruchdichtung. Der soziale Status der Fahrenden war sehr gering, sie waren praktisch rechtlos. Die Sprüche wurden meistens gesungen vorgetragen, vielleicht unter musikalischer Begleitung. In ihnen wurden allgemeine Lebensweisheiten, Tugendbelehrungen und Ähnliches vorgetragen. Eine neue Dimension hat die Gattung durch die Sangspruchdichtungen Walthers von der Vogelweide erhalten: Bekannt sind etwa Walthers Reichstonsprüche ("Ich saß uf einem steine").


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Der Papst

Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche mit Sitz im Vatikan, Bischof von Rom, ...

"Der große Vorteil der Bärte liegt darin, dass man nicht mehr viel von den Gesichtern sieht."
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