Rippenfellentzündung

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    (Pleuritis) auch: Brustfellentzündung;

    Die Rippenfellentzündung ist eine Entzündung der serösen Haut, die den Spalt zwischen Lunge und Brustwand auskleidet.

    Bei der trockenen Rippenfellentzündung wird das Rippenfell (Pleura, siehe bei Brustfell) durch geringfügige oder stärkere Auflagerungen von Fibrin rau, so dass man beim Abhorchen laute Reibegeräusche hört. Sie ist meist sehr schmerzhaft und heilt durch narbige Organisation des Fibrins mit Schwartenbildung zwischen den Pleurablättern aus. Als Ursache findet man oft eine Tuberkulose, manchmal eine herdförmige Lungenentzündung.

    b)Die wässrige (seröse) Form der feuchten Rippenfellentzündung (Brustwassersucht) ist ebenfalls oft erstes Zeichen einer Lungentuberkulose. Sie kann auch im Laufe anderer Lungenkrankheiten, besonders bei Lungenkrebs oder Rheumatismus, auftreten. Schließlich wird bei Ödemen infolge Ernährungsstörungen, Nieren- oder Herzleiden Wasser auch in den Pleuraspalt ausgeschieden, wo es durch seine Menge die Atmung und die Herztätigkeit blockieren kann. Eitrig wird jede Rippenfellentzündung dann, wenn Bakterien in das Exsudat des Pleuraraumes gelange, die meist aus der Lunge, von einer Tuberkulose oder anderen Lungenerkrankungen stammen. Oft verursacht die feuchte Rippenfellentzündung weniger Schmerzen als die trockene und macht sich stärker durch die Behinderung der Atmung und verstärkten Hustenreiz bemerkbar.

    Die Unterscheidung der trockenen von der feuchten Rippenfellentzündung wird durch die verschiedenen Geräusche beim Abhören und durch das Röntgenbild (Flüssigkeitsspiegel) ermöglicht. Die Art der feuchten Rippenfellentzündung erkennt man durch Entnahme (Probepunktion) einer Flüssigkeitsprobe, die dann auf ihren Gehalt an Eiweiß, Blutkörperchen und Bakterien, eventuell auch Krebszellen, untersucht wird. Wenn die Flüssigkeitsmenge der feuchten Rippenfellentzündung Atmung und Kreislauf behindert, so kann man eine größere Menge der Flüssigkeit punktieren.



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