Chromatik (Musik)

    Aus WISSEN-digital.de

    die Veränderung eines Tones der diatonischen, siebenstufigen Tonleiter um einen Halbton nach oben oder unten durch die Zeichen b oder Kreuz (z.B. f zu fes oder fis, siehe auch Alteration).

    Eine chromatische Tonleiter entsteht, wenn die sieben diatonischen Stufen (c, d, e, f, g, a, h) durch fehlende Töne auf 12 aufeinander folgende Halbtonschritte einer Oktave erweitert werden (c, cis/des, d, dis/es, e, f, fis/ges, g, gis/as, a, b, h). Eine durch Abfolgen von Halbtönen dominierte Passage wird demnach als chromatische Passage bezeichnet. Eine besondere Bedeutung erlangte die Chromatik in der barocken Affektenlehre sowie in Werken von C. Gesualdo und R. Strauss.

    Ggs. zu: Diatonik



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